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Paula Modersohn-Becker Kunstpreis 2022

In diesem Jahr lobt der Landkreis Osterholz zum siebten Mal den Paula Modersohn-Becker Kunstpreis aus. Bis zum Bewerbungsschluss am 4. April 2022 sind Künstlerinnen und Künstler mit Wohnsitz und künstlerischem Lebensmittelpunkt in Deutschand aufgerufen, ihre Bewerbungen einzureichen.

Der Paula Modersohn-Becker Kunstpreis versteht sich als ein lebendiges, sich schöpferisch weiterentwickelndes Denkmal für diese außergewöhnliche Künstlerin und die Impulse, die sie – von Worpswede ausgehend, aber weit darüber hinausweisend – gegeben hat. Der Paula Modersohn-Becker Kunstpreis wird seit 2010 in zweijährigem Turnus ausgelobt. Der Landkreis Osterholz als Stifter des Preises unterstreicht damit die identitätsstiftende Bedeutung der bildenden Kunst für die Region und leistet einen maßgeblichen Beitrag dazu, Worpswede als ein Zentrum der aktuellen Kunst weiter zu profilieren.

Im Rahmen des Paula Modersohn-Becker Kunstpreises werden drei Einzelpreise verliehen: der Hauptpreis, der Sonderpreis und der Nachwuchspreis. Eine Auswahl-Jury nominiert aus allen Einreichungen für den Hauptpreis mindestens fünf Positionen und benennt die Sonderpreisträgerin bzw. den Sonderpreisträger und die Nachwuchspreisträgerin bzw. den Nachwuchspreisträger. Die für den Hauptpreis nominierten Künstler:innen werden vom 26. November 2022 bis zum 5. März 2023 im Barkenhoff und in der Großen Kunstschau Worpswede in einer kuratierten Ausstellung mit ausgewählten Arbeiten präsentiert. Anhand dieser Arbeiten wählt die Preis-Jury vor der Eröffnung die Hauptpreisträgerin bzw. den Hauptpreisträger aus. Die Bekanntgabe der drei Preisträger:innen und die Preisverleihungen erfolgen im Rahmen der Ausstellungseröffnung am Samstag, 26. November 2022. Zur Ausstellung erscheint ein Katalog, in dem alle in der Kunstpreisausstellung vertretenen Künstler:innen vorgestellt werden. Zusätzlich werden alle Beteiligten auf der Website des Paula Modersohn-Becker Kunstpreises sowie sowie über die Social-Media-Kanäle der Worpsweder Museen präsentiert.

Ansprechpartnerin:
Frau Dr. Husemann
Kulturstiftung Landkreis Osterholz
Lindenallee 3
27726 Worpswede
Telefon: 04792 9887887
Telefax: 04792 9887889
E-Mail: husemann@worpswede-museen.de

Quelle:
http://www.pmb-kunstpreis.de/portal/meldungen/paula-modersohn-becker-kunstpreis-2022

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Gesund bleiben mit Kräutern und Gewürzen

Salbei

Altes Wissen

So manches von dem Wissen unserer Vorfahren ist im Laufe der Jahre verloren gegangen oder muss heute wieder ganz neu entdeckt werden.

Bereits zwischen 1150-1160 hat Hildegard von Bingen eine große Schrift über die Eigenschaften und Wirkungen von Kräutern, Bäumen, Edelsteinen, Tieren und Metallen geschaffen, die später unter der Bezeichnung „Physica“ gedruckt wurde. Ein zweites Werk von ihr, Causae et curae (Ursachen und Behandlungen) genannt, ist nur in einer einzigen Handschrift überliefert. Anfang der 1970 Jahre wurde Hildegard von Bingen „wiederentdeckt“. Die Äbtissin aus Bingen wird nicht nur von vielen Katholiken verehrt, sondern gilt heute auch als eine Art Urmutter der europäischen Alternativmedizin. Das Geschäft mit Hildegard-Produkten boomt, stößt allerdings nicht auf ungeteilte Begeisterung.

Ein weiterer früher Heilkundiger war Leonhart Fuchs (1501 – 1566). deutscher Mediziner und Botaniker. Das Kräuterbuch von 1543 (http://www.waimann.de/capitel/inhalt.html) ist auch im Internet zu finden und eine historische Basis für die Pflanzenheilkunde.

 

Kräuter würzen unsere Speisen, enthalten aber auch zahlreiche sekundäre  Pfkanzenstoffe, die antibakteriell, entzündungshemmend oder blutdrucksenkend wirken können. Auch die ätherischen Öle, die meist den charakteristischen Geruch ausmachen, gehören zu den sekundären Pflanzenstoffen und tun unserem Organismus gut. Diese ätherischen Öle können je nach Kraut appetitanregend, beruhigend wirken oder etwa Blähungen vorbeugen. Hier einige Beispiele:

Petersilie
enthält neben Vitamin C und K auch zahlereiche Minaralstoffe wie Eisen oder Beta-Karotin. Beta-Karotin wandelt der Körper in Vitamin A um, wirkt antioxidativ und regt zahlreiche Funktionen des Immunsystems an.

Basilikum
entält neben Beta-Karotin auch Magnesium und Eisen. Es wrkt appetitanregend, entwässernd, blutdrucksenkend und hat den Ruf bei Verdauungsbeschwerden hilfreich zu sein.

Dill
enthält neben Beta-Karotin auch Vitamin C, Kalzium und Kalium. Dill hilft bei Blähungen und unterstützt die Regeneration der Zellen im Körper.

Thymian
enthält Eisen und Kalzium. Es wirkt antibakteriell und schleimlösend und ist deshalb auch bei Husten und Halsbeschwerden hilfreich.

Liebstöckel
ist als Maggikraut bekannt und enthält Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C und Mineralstoffe wie Kalzium, Eisen und Kalium. Es regt den Appetit an und soll harntreibend sein.

Koriander
enthält neben ätherischen Ölen auch Vitamin A und C. Es hilft gegen Verdauungsbeschwerden, Völlegfühl, Blähungen und bei Magen-Darm-Krämpfen.

Salbei
wirkt durch die enthaltenen Gerbstoffe verdauungsfördernd, lindert Blähungen und kann schweißhemmend sein. Außerdem wirkt Salbei antibakteriell und entzündungshemmend.

 

Kräuter sollten am besten frisch verarbeitet und verzehrt werden, doch durch die ätherischen Öle können sie  auch die Magenschleimhaut reizen und sogar zu Magenbeschwerden führen, daher gilt hier, wie so oft, -alles in Maßen, dafür aber regelmäßig.

 

Weißer Andorn – wirkt schleimlösend, hilft bei Atemnot und Husten

Senföle – helfen bei Erkältung und gelten als natürliche Antibiotika

Knoblauch – ist bereits von Natur aus ein starkes Antibiotikum mit weitreichenden gesundheitlichen Vorteilen. Knoblauch bekämpft schädliche Bakterien und Pilze aller Art. Gleichzeitig schont Knoblauch die Darmflora, ja, er soll gar die Zahl der nützlichen Darmbakterien erhöhen und kann somit zur Sanierung der Darmflora beitragen.

Zwiebeln – sind die nächsten Verwandten des Knoblauchs. Sie verstärken die Knoblauchwirkung und stellen gemeinsam mit diesem ein starkes Duo gegen Krankheiten dar.

Meerrettich – wirkt sich besonders vorteilhaft auf die Atemwege aus, die Nasennebenhöhlen und die Lungen. Verstopfte Neben- und Stirnhöhlen werden gereinigt, die Blutzirkulation wird verbessert und nahende Erkältungen oder die Grippe haben keine Chance mehr.

Ingwer und Chili – hemmen Entzündungen, lindern Schmerzen und stimulieren enorm den Kreislauf. Sie bekämpfen Krankheiten an Ort und Stelle.

Kurkuma – ist wohl im Hinblick auf die antibiotische Wirkung das beste Gewürz. Es bekämpft Infekte, reduziert Entzündungen, hemmt die Krebsentwicklung, lindert Gelenkschmerzen und beugt gar Demenz vor.

Schwarzer Pfeffer – wirkt u.a. entzündungshemmend, immunstärkend und verdauungsfördernd. Zudem erhöht er die Bioverfügbarkeit von Kurkuma erheblich.

Blütenhonig – leistet aufgrund seiner antibakteriell, antimykotischen und antioxidativen Wirkung, sowohl bei Infekten als auch bei vielen entzündlichen Prozessen, dem Körper hervorragende Dienste. Eine ganz besondere Eigenschaft des Honigs ist seine Fähigkeit zu verhindern, dass sich pathogene Bakterien im Körper zusammenrotten und sogenannte Biofilme bilden, die es ihnen ermöglichen, miteinander zu kommunizieren. Honig blockiert dieses Kommunikationssystem mit der Folge, dass diese Bakterien nicht mehr als geschlossene Gruppe agieren können und so auch deutlich anfälliger für konventionelle Antibiotika-Behandlungen werden.

Apfelessig – wurde zu Heilzwecken schon vom Vater der Medizin – Hippokrates – um 400 vor Christus verwendet. Man sagt, er habe im Krankheitsfall nur zwei Mittel eingesetzt: Honig und Apfelessig. Apfelessig ist reich an Pektin, einem Ballaststoff, der hohe Cholesterinwerte senkt und den Blutdruck reguliert. Apfelessig unterstützt ferner den Mineralstoffhaushalt und damit die Knochengesundheit. Zwar liefert Apfelessig nur wenig Calcium, aber er hilft dabei, dass der Körper das Calcium aus der Nahrung besser resorbieren kann. Da Apfelessig ausserdem sehr kaliumreich ist, verleiht er Haar wieder Glanz, Nägeln Festigkeit und hilft überdies bei der Entgiftung des Körpers. Apfelessig enthält Apfelsäure, die sehr gut gegen Pilze und bakterielle Infektionen wirkt. Auch Harnsäurekristalle werden von der Apfelsäure rund um die Gelenke herum aufgelöst, was zu einer Linderung von Gelenkschmerzen führt.

 

Quellen:
Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE), Wikipedia, https://www.apotheken-umschau.de/heilpflanzen-lexikon,
https://www.zentrum-der-gesundheit.de/natuerliche-antibiotika-selbst-hergestellt-ia.html (Carina Rehberg)

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Internationale Wettbewerbe für Künstler

 

Große Galerien suchen neue vielverspechende Künstler. Zu diesem Zweck werden internationale Wettbewerbe ausgeschrieben, die Künstlern die Möglichkeit bieten ihre Bekanntheit zu steigern oder sogar den internationalen Durchbruch zu schaffen. Die meisten Wettbewerbe sind allerdings mit der Entrichtung einer Teilnahmegebühr verbunden. Hier drei Beispiele:

 

CALL FOR ARTISTS: VENICE INTERNATIONAL ART FAIR
14TH EDITION, 2021/2022
Venice | December 16, 2021 – January 10, 2022
Deadline: November 27, 2021

Die Venice International Art Fair ist eine Messe für zeitgenössische Kunst, auf der Kollektiv- und Einzelprojekte von führenden und aufstrebenden internationalen Künstlern präsentiert werden. Die 14. Ausgabe wird ein Forum für den direkten Austausch von Ideen und Kontakten zwischen Sammlern, Künstlern, Fotografen, Designern und Kunstfachleuten sein. Auf der Kunstmesse werden Gemälde, Skulpturen, Fotografie, Installationen, Videokunst und Live-Performance gezeigt.
Die Internationale Kunstmesse Venedig, die von der ITSLIQUID-Gruppe in Zusammenarbeit mit Venice Events organisiert wird, findet vom 16. Dezember 2021 bis zum 10. Januar 2022 in Venedig, im THE ROOM Contemporary Art Space und in anderen renommierten Veranstaltungsorten und historischen Gebäuden statt.

Infos und Anmeldung: www.itsliquid.com/call-veniceartfair-14th.html

 

THOMSON ARTPRIZE 2021
Anmeldeschluss ist am 30. November 2021.

Der Thomson ARTPRIZE wird jährlich ausgeschrieben und ermöglicht fünf Finalisten ihre Kunst in einer Gruppenausstellung für 2 Monate in der Thomson Gallery in Zug/Schweiz zu präsentieren. Der Gewinner erhält eine Soloausstellung und eines seiner Kunstwerke wird für die Thomson Gallery Sammlung angekauft. Dank der Partnerschaft mit der Kunstplattform ARTBOXY können weitere 100 Künstler exklusiv gefördert werden.
Die Gewinner werden am 10. Dezember 2021 bekannt gegeben

Alle Künstler egal welcher Nationalität können sich bewerben, es gibt keine Altersbeschränkung.
Es wird kein Thema vorgegeben, die Kreativität des Künstlers wird nicht einengt.
Die Grösse des Kunstwerkes ist frei wählbar.
Das/Die angemeldete(n) Kunstwerk(e) muss eine Arbeit des Künstlers sein und er muss alle Urheberrechte dafür besitzen. Dies bedeutet, der Künstler muss das Kunstwerk selber angefertigt haben und es darf keine Kopie eines anderen Kunstwerkes von einem anderen Künstler sein!
Zugelassen sind alle Kunstformen und Kunsttechniken.
Jeder Künstler kann bei der Anmeldung bis 5 Kunstwerke präsentieren.
Die Teilnahmegebühr von Euro 89 deckt einen Teil der Kosten des Kreativkomitees und dessen administrativen Aufwand, sie wird nicht zurückerstattet.
Die Gruppenausstellung der 5 Finalisten findet vom 28. Januar 2022 – 12. März 2022 statt
Die Vernissage der Gruppenausstellung ist am 28. Januar 2022
Die Einzelausstellung des Gewinners wird in Absprache mit dem Gewinner geplant
100 Künstler erhalten ein Sponsoring auf der Kunstplattform ARTBOXY, welche jedem Künstler ermöglicht, seine Kunstwerke weltweit in Galerien zu zeigen

Infos und Anmeldung: https://www.thomsongallery.com/artprize

 

URBANSIDE Gallery Zürich und weltweit auf ARTSY der grössten Kunstplattform mit über 1 Mio. verifizierten Kunstkäufern

Die Ausstellung startet am 1. Februar 2022 und dauert bis zum 4. März 2022
Der Anmeldeschluss ist der 31.12.2021
Die Finalisten und Halbfinalisten werden am 6. Januar 2022 bekannt gegeben
Es werden 8 Finalisten und 20 Halbfinalisten ausgewählt
die 8 Finalisten erhalten eine Gruppenausstellung in der URBANSIDE Gallery vom 1. Februar- 4. März 2022
sämtliche Transportkosten der Kunstwerke vom KünstlerIn zur Galerie und zurück sind bezahlt
auf ARTSY wird ein online Showing Room mit den 8 Finalistenkunstwerken erstellt und vom 1. Februar – 4. März 2022 gezeigt
die 20 Halbfinalisten erhalten jeweils je einen persönlichen Kunstkatalog, welcher durch ARTBOX.PUBLISH designed und gedruckt wird und während der Ausstellung in der Galerie ausgestellt wird
Alle Teilnehmer (nicht nur die Halbfinalisten und Finalisten) werden in der Galerie auf zwei verschiedenen 4K, 55″ Screens vom 1. Februar – 4. März 2022 digital gezeigt
Jedes angemeldete Werk, von allen Teilnehmer (nicht nur die Halbfinalisten und Finalisten) wird auf ARTSY online präsentiert
Teilnahmegebühr Euro 45

Infos und Anmeldung: https://www.artboxprojects.com/world2

 

 

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Virtueller Museumsbesuch in aller Welt

 

Besuche die Museen der Welt ohne zu verreisen. Zahlreiche Museen kann man virtuell im Netz besuchen, durch die Ausstellungen wandern und eine unglaubliche Vielzahl an Kunstwerken in aller Ruhe zuhause vor dem Bildschirm betrachten.

 

Russland, St. Petersburg: Eremitage

Die Eremitage in Sankt Petersburg gilt als eines der größten und bedeutendsten Kunstmuseen der Welt. Fast drei Millionen Objekte befinden sich im Archiv der Eremitage, in mehr als 350 Sälen sind über 60.000 Exponate ausgestellt. Nach dem Louvre in Paris und dem Prado in Madrid befindet sich hier die bedeutendste Sammlung klassischer europäischer Kunst. Möglich macht den virtuellen Rundgang die Webanwendung Google Arts & Culture, die nach dem Streetview-Prinzip funktioniert.
>>>  die Eremitage virtuell besuchen

 

England, London: British Museum

Im Herzen der Themse-Stadt gelegen, beherbergt das Museum rund acht Millionen Objekte, die die Kulturgeschichte der Menschheit von Anfang an bis heute dokumentiert. Wie in anderen berühmten Museen auch, ermöglicht Google Arts & Culture diesen Besuch im British Museum in London.
>>>  virtueller Besuch im British Museum

 

Frankreich, Paris: Louvre

Gemälde, Skulpturen, Zeichnungen, Keramiken, archäologische Funde und Kunstobjekte: Im größten Museum der Welt gibt es so viele Kunstwerke zu bestaunen, dass man Zeit braucht, sehr viel Zeit. Die berühmtesten Stücke sind die Mona Lisa und die Venus von Milo.
>>>  virtueller Besuch im Louvre, Paris

Frankreich, Paris: Musée d’Orsay

Rund 4.000 Exponate sind im Musée d’Orsay in Paris ausgestellt, viele großartige Werke von französischen Künstlern, die in der Zeit zwischen 1848 und 1914 entstanden sind – von Größen wie van Gogh, Monet, Cézanne, Gauguin oder Liebermann.
>>>  virtueller Besuch im Musée d’Orsay

 

Deutschland, Berlin: Pergamon Museum

Als eines der größten Museen Deutschlands ist das Pergamon Museum in Berlin Bestandteil des Bauensembles der Museumsinsel und gehört zum Weltkulturerbe der UNESCO. Zu sehen gibt es die Antikensammlung mit dem berühmten Pergamonaltar, das Vorderasiatische Museum und das Museum für Islamische Kunst.
>>>  das Pergamon Museum virtuell besuchen

Deutschland, München: Deutsches Museum

Um Naturwissenschaft und Technik dreht sich alles im Deutschen Museum in München, das als das flächenmäßig größte Wissenschafts- und Technikmuseum der Welt bekannt ist.
>>>  Deutsches Museum für Technik virtuell besuchen

 

Italien, Florenz: Uffizien

Die Uffizien gehen auf die berühmte Familie der de’Medicis zurück. Seit 1580 beeindruckt die Galleria degli Uffizi mit Werken der Malerei und Bildhauerei von der Antike bis zum Spätbarock, mit Werken großer Künstler wie Da Vinci, Botticelli, Cimabue und Raffaello.
>>>  virtueller Besuch in den Uffizien

Italien, Rom, Vatikan: Vatikanische Museen

Der kleinste Staat der Welt hat in seinen Vatikanischen Museen jede Menge große Schätze: Die Sammlung ist eine der wichtigsten und größten der Welt.
>>>  die Vatikanischen Museen virtuell besuchen

 

Niederlande, Amsterdam: Rijksmuseum

Das Rijksmuseum in Amsterdam zeigt eine große Sammlung der Malerei aus dem Goldenen Zeitalter der Niederlande. Die berühmtesten Werke sind „Die Nachtwache“ von Rembrandt und „Dienstmagd mit Milchkrug“ von Vermeer.
>>>  virtueller Besuch im Rijksmuseum

Niederlande, Amsterdam: Van-Gogh-Museum

Im Van-Gogh-Museum findet man die größte Sammlung von Van-Gogh, mit mehr als 200 Gemälden, über 500 Zeichnungen und rund 750 Briefen.
>>>  Van-Gogh-Museum virtuell besuchen

 

Österreich, Wien: Albertina

Die Albertina in Wien wurde nach Albert Casimir Herzog von Sachsen-Teschen genannt, dem Schwiegersohn von Kaiserin Maria Theresia. Er gründete im Jahr 1776 seine Sammlung. Die bedeutendsten Werke sind Michelangelos Männerakten, Dürers „Feldhasen“ und Rubens’ Kinderportraits.
>>>   Albertina virtuell besuchen

 

Spanien, Madrid: Museum Thyssen-Bornemisza

Die Sammlung ist anhand der Kunstepochen organisiert, beginnend bei früher italienischer Kunst bis hin zu Avantgarde und der Pop Art.
>>>  virtuell in Madrid ins Museum

 

Japan, Tokio: Fuji Art Museum

Das Kunstmuseum in Tokio beherbergt Kunst und Kunsthandwerk aus Japan und Europa aus den verschiedensten Epochen. Die ältesten Stücke sind Exponate der Keramiksammlung mit alter chinesischer Keramik, aber auch Modelle aus dem antiken Ägypten, Griechenland und Persien.
>>>  das Fuji Art Museum in Tokio virtuell besuchen

 

Südkorea, Seoul: National Museum of Modern and Contemporary Art

Um moderne und zeitgenössische Kunst dreht sich in Südkorea alles im National Museum of Modern and Contemporary Art. Das Hauptmuseum ist in Gwacheon, drei Niederlassungen befinden sich in Deoksugung, Seoul und Cheongju. Zu sehen gibt es moderne und zeitgenössische Kunst Koreas sowie internationale Kunst aus verschiedenen Epochen. Das Museum in Seoul ist dank StreetView-Funktion virtuell erlebbar.
>>>  ein virtueller Museumsbesuch in Seoul

 

Brasilien, São Paulo: Museu de Arte de São Paulo, MASP

Das Museu de Arte de São Paulo, kurz MASP, ist das größte Kunstmuseum Brasiliens und beherbergt eine riesige Sammlung an Gemälden und Skulpturen vom 14. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Besondere Highlights sind van Goghs „Schuljunge“, Raffaels „Auferstehung Christi“ und Renoirs „Porträt der Mlles Cahen d’Anvers“.
>>>  das MASP in São Paulo virtuell besuchen

 

Mexiko, Mexico City: Nationalmuseum für Anthropologie

Um die präkolumbianische Vergangenheit und die lebende indianische Kultur Mexikos dreht sich alles im Nationalmuseum für Anthropologie in Mexico City. Das wichtigstes Ausstellungsstück ist der Stein der Sonne, der „Piedra del Sol“.
>>>  ein virtueller Museumsbesuch in Mexiko

Mexiko, Mexico City: Frida-Kahlo-Museum

Als Casa Azul (das „Blaue Haus“) wird das Frida-Kahlo-Museum gerne bezeichnet; schuld daran sind die blauen Wände, die das Museum umgeben. Zu sehen gibt es viele Stücke und persönliche Gegenstände rund um das bewegte Leben der Ausnahmekünstlerin Frida Kahlo.
>>>  ein virtueller Besuch im Frida-Kahlo-Museum, Mexiko

 

USA, New York: Guggenheim Museum

Das Guggenheim Museum Museen New York liegt an der Upper East Side an der 5th Avenue. In den Guggenheim-Museen dreht sich alles um moderne und zeitgenössische Kunst. Dank der Street View-Funktion von Google können Besucher von zu Hause aus die Kunstwerke bewundern.
>>>  das Guggenheim New York virtuell besuchen

USA, Washington, D.C.: National Gallery of Art

Die National Gallery of Art in Washington, D.C. ist ein Kunstmuseum, in dem zwei Online-Exponate über Google erlebbar gemacht werden: zum einen eine Ausstellung amerikanischer Mode von 1740 bis 1895, zum anderen eine Sammlung von Werken des niederländischen Barockmalers Johannes Vermeer.
>>>  National Gallery of Art virtuell besuchen

USA, Washington, D.C.: National Portrait Gallery

In der „Hall of Presidents“, sind die Präsidenten der USA abgebildet.
>>>  virtueller Besuch der Gallery

USA, Los Angeles: The J. Paul Getty Museum

Europäische Kunstwerke, die bis zum 8. Jahrhundert zurückreichen. Dank StreetView-Tour ist die Sammlung von Gemälden, Zeichnungen, Skulpturen, Manuskripten und Fotografien auch virtuell erlebbar.
>>>  das Paul Getty Museum virtuell besuchen

 

 

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Ernährung im Wandel der Zeit

 

Essen soll heute Genuss sein, ist aber auch eines der wichtigsten Grundbedürfnisse der Menschheit. In der Antike und im Mittelalter waren Hungersnöte an der Tagesordnung und daher nachhaltiger Umgang mit Lebensmitteln selbstverständlich, weggeworfen wurden Lebensmittel nicht.

Heute dagegen kämpfen wir mit Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruch, Fettleibigkeit und Diabetes, haben das ganze Jahr über eine reiche Auswahl an Lebensmitteln und schmeißen tonnenweise Lebensmittel auf den Müll. In Deutschland landen rechnerisch aus Privathaushalten jedes Jahr 55 Kilogramm der gekauften Lebensmittel im Müll, rund 25% der Einkäufe. Nimmt man die Gewerbeabfälle hinzu, kommt man auf 80 Kilogramm weggeworfener Lebensmittel pro Kopf, das entspricht insgesamt rund 11 Millionen Tonnen Lebensmitteln, im Wert von etwa 25 Milliarden Euro, nur in Deutschland.

Eva Musholt, Mitglied und Pressereferentin von Restlos Glücklich e.V., einem Verein für mehr Wertschätzung von Lebensmitteln, sagt: “In Deutschland haben wir das Problem, dass die Lebensmittelpreise teilweise viel zu niedrig sind. Es fehlt ein Gefühl dafür, was unsere tägliche Nahrung eigentlich wert ist. Das ist sicherlich auch ein Grund dafür, warum es in unseren Haushalten oft „überschüssige“ Lebensmittel gibt, die dann „gewissenlos“ – teilweise auch viel zu früh – in der Tonne landen. Was sich viele dabei nicht bewusst machen: Lebensmittelmüll trägt wesentlich zum Klimawandel bei.” Angekommen ist diese Problematik schon bei vielen Menschen, ca. 84% der Deutschen sind der Ansicht, dass weniger Lebensmittel weggeworfen werden sollten.

Auch die Poklitik hat dieses Problem erkannt. Bis 2030 sollen die Lebensmittelabfälle halbiert werden, wie das Bundeskabinett 2019 beschlossen hat. Mit der Nationalen Strategie zur Reduzierung der Lebensmittelverschwendung möchte die Bundesregierung dieses Ziel erreichen.

Die Globalisierung und fast beliebige Verfügbarkeit von Lebensmitteln in entwickelten Industrieländern hat dazu geführt, dass sich neben dem klassischen Alllesesser viele verschiedene andere Ernährungsweisen etabliert haben. Gesundheit, Tierwohl, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Lifestyle sind heute Faktoren die bei der Ernährung eine Rolle spielen.

Kurzer Überblick:
Omnivoren
sind die klassischen Allesesser. Sie essen alle pflanzlichen und tierischen Lebensmittel, mal von einem mehr, mal vom anderen weniger.

Flexitarier
essen nur selten Fleisch, und wenn, dann keine Billigware aus Massentierhaltung. Qualität, artgerechte Haltung und nachhaltige Produktion spielen hier ebenso eine Rolle wie der Einkauf im Bioladen. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung schätzt, dass sich 42 Millionen Deutsche (50,6%) so ernähren, ohne sich wissentlich dieser Gruppe zuzuordnen.

Pescetarier
verzichten auf Fleisch und Fleischprodukte, nicht aber auf Meeresfrüchte und Fisch. Umfragen lassen vermuten, dass rund 3% der Bevölkerung Pescetarier sind.


Vegetarier
essen kein Fleisch und keinen Fisch. Darüber hinaus ist es eher uneinheitlich und unterteilt sich weiter in z.B. Ovo-Lacto-Vegetarier (Eier und Milchprodukte) und andere. Für den einen ist Gelatine, Käse oder Kuchen mit Eiern noch akzeptabel während andere völlig vegan leben.
statista.de weist für 2020 einen Anteil von 6,5 Millionen Menschen aus (7,8%), die sich als Vegetarier bezeichnen

Veganer
essen gar keine tierischen Produkte oder Erzeugnisse. Selbst Honig  ist für einen Veganer tabu. Veganer lehnen grundsätzlich die Nutzung tierischer Produkte ab. Damit sind im Prinzip auch Lederschuhe oder Wollpullover tabu. Vegane Ernährung ist ohne weiteres möglich, wenn man die Nährstoffaufnahme im Blick hat. Besonders das B12-Vitamin kommt überwiegend nur in tierischen Produkten vor.
statista.de zählte 2020 1,1 Millionen Veganer (1,3%)

Frutarier
Frutarier streben eine Ernährung mit pflanzlichen Produkten an, die nicht die Beschädigung der Pflanze zur Folge haben, von der sie stammen. Dazu gehören etwa Obst, Nüsse und Samen. Manche Frutarier verzehren nur Obst, das bereits vom Baum gefallen ist, aber auch Getreide, da es bei der Ernte schon abgestorben sei.
Knollen, Blätter oder Wurzeln von Nahrungspflanzen sowie Lebensmittel tierischen Ursprungs sind komplett tabu.

 

99% der Deutschen legen Wert darauf, dass Essen schmeckt.
Für 91% ist es wichtig, gesund zu essen.
48% legen großen Wert auf eine schnelle Zubereitung.
Für 36% ist der Kaloriengehalt sehr wichtig.
32% achten verstärkt auf den Preis.
40% der Deutschen kochen täglich.
37% kochen 2- bis 3-mal in der Woche.
10% kochen nie.
71% der Deutschen essen täglich Obst und Gemüse.
64% essen täglich Käse und Milchprodukte.
Bei 28% wird täglich Fleisch und Wurst gegessen.
23% möchten nicht auf süße oder herzhafte Knabberein verzichten.

 

 

Von der Antike bis heute
Anfangs gab es nur sehr begrenzten regionalen Warenaustausch, dementspechend aß man, was da war:
500 vChr. – 500 n.Chr.
Brot, Käse, Eier. Fische, Schweinefleisch,Rindfleisch, Pilze, Bohnen, Erbsen, Linsen, Beeren, Oliven, Äpfel, Datteln, Feigen, getrunken wurde Milch oder Wein sowie Posca (Essigwasser)

im Mittelalter 500 – 1500 n.Chr.
kamen Huhn, Rüben, Pastinaken und Nüsse, sowie Met als Getränk hinzu.
Die älteste Rezeptsammlung stammt aus dem Jahr 1350 und wurde am fürstbischöflichen Hof in Würzburg verfasst. Erste Erwähnung von arabischem Einfluss.

Renaissance 1500 – 1700 n.Chr.

Wild, Sauerkraut, Rettich, Lauch, Kürbisse, Gurken, Fenchel, Eicheln und Bucheckern bereicherten in dieser Zeit den Speiseplan. Getrunken wurde jetzt auch Weinbrand, Kaffee, Tee, Kakao, und Milch.
1683 brachen die Türken die Belagerung von Wien ab und hinterließen 500 Säcke mit Kaffee.

Industrialisierung 1700 – 1900 n.Chr.
Kartoffeln, Mais, Spargel, Tomaten, Vanille, und Zucker als Massenware ergänzten den Speiseplan. Endlich war Wasser sauber genug um es zu trinken, außerdem Muckefuck. Die Kartoffel, wie auch andere Feldfrüchte, wurde von England und den Niederlanden in die europäische Esskultur gebracht, löste die Breigerichte ab und half die Hungerkrisen zu überwinden.

nach 1900

Tiefgefrorenes Fischfilet, tiefgefrorenes Gemüse und tiefgefrorenes Obst, Kaugummis, Bonbons, Zuckerstangen, Dosensuppen und Dosengerichte, Burger, Pommes, Pizza, Döner kamen zu uns, ebenso wie Cola und Limonade.
Obwohl die erste künstliche Kühlung schon 1748 von William Cullen an der Universität Glasgow präsentiert wurde, wurde der Kühlschrank erst ab etwa 1950 zu einem massentauglichen Produkt.

Heute
wird unser Speiseplan noch um Fertiggerichte, Tütensuppen, fertige Tiefkühlgerichte, Fast Food, Süßigkeiten aller Art, Superfoods (Beeren Samen, Früchte),  sowie Fleisch, Gemüse und Obst jeglicher Art aus aller Welt ergänzt. Trinken können wir außerdem Fruchtsaft, Smoothies, Sojamilch, Mandelmilch oder Hafermilch.
Lag der Zuckerkonsum pro Kopf im Jahr 1874 noch bei etwa 6,2 Kg, so liegt heute der Jahreswert bei rund 35 Kg pro Kopf.

In der Zukunft
werden wir wohl auch Insekten und Algenprodukte in unseren Speiseplan integrieren, genauso wie Klon-Fleisch, bzw. Laborfleisch und DNA- und Gen- optimiertes Gemüse. Superfood Smoothies, Wasser und zuckerfreie Softdrinks werden dazu gereicht.

 

 

 

Quellen:
www.krankenversicherung.net
wikipedia.de
statista.de

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#createCOP26

 

Im Vorfeld der COP26, der Klimakonferenz der Vereinten Nationen, hat die internationale Agentur Art Partner, mit Unterstützung des UNESCO-Regionalbüros für Wissenschaften in Lateinamerika und der Karibik, die #CreateCOP26 ins Leben gerufen, einen Wettbewerb und eine virtuelle Ausstellung, die junge Künstlerinnen und Künstler zu Themen des Klimawandels einladen. Inspiriert von der Jugend-Klimabewegung ist #CreateCOP26 einer Generation gewidmet, die sich mobilisiert und sich bewusst ist, dass sie einen gefährdeten Planeten erbt.

In diesem Jahr wurde die zweite Ausgabe von #CreateCOP26 mit einem offenen Aufruf gestartet, der vom 20. Juli bis zum 20. September 2021 lief.

Aus Hunderten von Einreichungen aus 54 Ländern auf sechs Kontinenten wurde Camila Jaber aus Quintana Roo, Mexiko, mit ihrem Werk, “Yo Soy Cenote”, das die Schönheit und Zerbrechlichkeit der Cenoten zeigt, von einer Jury als Gewinnerin ausgewählt und mit dem ersten Platz geehrt.

Camila Jaber ist die mexikanische Rekordhalterin im Freitauchen und Studentin des Studiengangs Engineering for Sutainable Innovation mit Schwerpunkt Wasserressourcen und -aufbereitung. Sie engagiert sich für Frauenthemen und ehrenamtlich in Sozialprogrammen, die darauf abzielen, die durch wirtschaftliche Unterschiede in der mexikanischen Gesellschaft verursachte große Chancenungleichheit zu verringern.
Als Sportlerin ist ihre Motivation, ihrer Stimme Gehör zu verschaffen und mehr Menschen über die Probleme der Ozeane zu informieren. Als Fachfrau ist sie darauf spezialisiert, die Reinigung unseres Wassers zu verbessern, sie effizienter zu gestalten und zu verhindern, dass neue Schadstoffe in die aquatischen Ökosysteme und damit in die Meere gelangen, sowie zur Reduzierung der Wasserkrise beizutragen, mit der wir in den nächsten Jahren konfrontiert sein werden. Sie möchte uns klar machen, dass wir als Verbraucher und Bürger der Welt selber entscheiden, welche Unternehmen wir unterstützen wollen und zu welchen Problemen wir beitragen.
Mit diesem Beitrag möchte sie alle einladen eine Pause zu machen, innezuhalten, durchzuatmen und die eigene Lebensstruktur zu überdenken und zu überlegen, ob wir für die Zukunft arbeiten, in der wir auch leben wollen.

Die Zukunft unseres Planeten wird von jedem einzelnen von uns gestaltet, der in der Gegenwart lebt.


Quellen:
http://www.camilajaber.com
https://www.youtube.com
https://www.artpartner.com/news/createcop26/

 

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Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2021

In ihren Romanen und Filmen spiegelt Tsitsi Dangarembga am Beispiel der Menschen in Simbabwe das schwierige Verhältnis von Tradition und Moderne. Am Sonntag den 24. Oktober erhält sie für ihr künstlerisches Schaffen und gesellschaftliches Engagement den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels 2021. Die Laudatio hält Auma Obama. Die Verleihung findet in der Frankfurter Paulskirche statt und wird live um 11 Uhr im ZDF übertragen.

Aktueller Roman: “Aufbrechen”, Tsitsi Dangarembga, Orlanda Verlag GmbH, 2021

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Biologische Schafzucht und Schafwolle aus Deutschland

Verliehausen ist ein kleines Bioenergie-Dorf im südlichen Niedersachsen mit rund 380 Einwohnern. Der Ort liegt an den südlichen Ausläufern des Sollings im Tal der Schwülme. Auf einer Höhe von etwa 135 Metern in einem Talgrund, wird Verliehausen von Wiesen, Feldern und Wäldern umgeben. Die überwiegend bewaldeten umgebenden Höhenzüge erreichen im Westen eine Höhe von 300 Metern und ragen im Osten bis auf über 400 Meter hoch auf. Die Nachbarorte von Verliehausen sind Schoningen, Ahlbershausen, Offensen, und Arenborn.

Hier hält die Familie Borgelt seit 20 Jahren das selten gewordene Leineschaf. Mittlerweile leben dort mehr als 60 Mutterschafe dieser besonderen Rasse. Insgesamt 40 ha Land bewirtschaftet die Familie.

Seit 2018 befinden sie sich in der Umstellung zur ökologischen Landwirtschaft.
Im eigenen Hofladen verkaufen sie Produkte vom Schaf, wundervolle Felle und viele andere Produkte aus reiner Schafwolle. Geschoren werden die Tiere im Januar und Februar, wenn sie von der Weide in den Stall kommen. Anschließend wird der wertvolle Rohstoff der Leineschafe in aufwendigen Schritten weiterverarbeitet. Dann werden aus der Wolle am Spinnrad Fäden gesponnen. Schließlich entstehen daraus kuschelige Pullover, Jacken, Westen, Socken, Einlegesohlen, Mützen, Handschuhe und vieles andere mehr von Schaf und Lamm.

Auf Youtube gibt es einen kleinen Film (dieser Link öffnet eine neue Seite, youtube.com):
Zu Besuch bei der Schafzucht Borgelt in Verliehausen

Kaufen kann man im Hofladen:

Schafzucht Verliehausen
Familie Borgelt
Offenser Straße 8
37170 Uslar-Verliehausen

 

Quellen:
https://verliehausen.de/dorf/
https://www.lotta-karotta.de/regionale-erzeuger/steckbrief-borgelt.html
Foto: Screenshot aus dem Film “Zu Besuch bei der Schafzucht Borgelt in Verliehausen” auf youtube.com

 

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Salbei (Salvia)

Salvia

Salbei (Salvia) ist eine Pflanzengattung in der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Salbei ist fast weltweit mit insgesamt bis über 900 Arten auf allen Kontinenten außer der Antarktikis und Australien verbreitet, die meisten Arten finden sich in Zentral- und Südamerika, sowie in Asien und Europa, besonders im Mittelmeerraum. Salbei gedeiht an trockenen Standorten.

Echter Salbei (Salvia officinalis) ist ein verholzender, aromatisch riechender Halbstrauch, der bis zu 70 Zentimeter hoch wird. Stängel wie Blätter sind filzig behaart. Die Blätter stehen gegenständig zueinander, sind graugrün gefärbt. In den oberen Blattachseln befinden sich die hell- bis blauvioletten zweilippigen Blüten, die sich ährenartig anordnen. Echter Salbei blüht zwischen Mai und Juli.

Salbei ist nicht nur als aromatisches Gewürz bekannt. Durch den hohen Anteil ätherischer Öle in diversen Salbeiarten gibt es unterschiedliche Verwendungen. Im alten Ägypten diente Salbei als Mittel gegen Unfruchtbarkeit. In der Antike setzten Heilkundige die aromatisch riechende Pflanze gegen Verdauungsprobleme und Zahnweh ein. Auch in der keltischen Mythologie spielte Salbei eine Rolle. Heilend wirken neben den ätherischen Ölen auch die Gerbstoffe. Der Gattungsname Salvia stammt vom lateinischen Wort salvare für heilen und deutet auf die Heilkraft verschiedener Salbei-Arten oder als Salbei bezeichneter Arten.

In der traditionellen chinesischen Medizin werden beispielsweise Salvia aerea, Salvia chinensis, Salvia kiangsiensis, Salvia plectranthoides, Salvia trijuga, Salvia umbratica verwendet.

„Bei den Salvia-Arten erfolgt eine Anreicherung von Terpenen. In den Drüsenschuppen und Drüsenhaaren befinden sich ätherische Öle, die besonders viele Mono- sowie Sesquiterpene enthalten. In der Harzfraktion sind Diterpene vorhanden. Wichtig sind dabei trizyklische Diterpene, die Diterpen-Bitterstoffe (Carnosol = Pikrosalvin, Rosmanol, Safficinolid, Carnosolsäure Salvin). In der Blattkutikula kommen Triterpene vor, besonders pentacyclische Triterpene vom Ursan-, Oleanan-, Friedelan-, Dammaran- und Lupantyp.
Salbeiblätter enthalten Flavonoide. Es sind auch Gerbstoffe, besonders viel Rosmarinsäure (hoher Anteil in Salvia plebeia), enthalten.
Aromatische Arten wie der Echte Salbei (Salvia officinalis) enthalten besonders Borneol, Thujon (= „Salviol“), Bornylester (beispielsweise Bornylacetat), Linalool, Camphen, Limonen, a-Pinen, b-Pinen und Campher. Harzreiche Arten wie Muskateller-Salbei (Salvia sclarea) oder Klebriger Salbei (Salvia glutinosa) besitzen einen hohen Anteil an schwerflüchtigen Exkreten. Beispielsweise beim Aztekensalbei (Salvia divinorum) kommen als Diterpene besonders Salvinorine, wie Salvinorin A, mit halluzinogenen Wirkungen vor.“ (Quelle: Wikipedia, Salbei)

Die Blätter und Blüten werden roh oder gegart gegessen. Die sehr aromatischen Blätter werden zum Würzen von gekochten Speisen verwendet. Die Blätter wirken verdauungsfördernd und werden daher bei schweren, fettigen Speisen verwendet. Die Salbeiblätter verleihen herzhaften Gerichten einen wurstähnlichen Geschmack. Die jungen, frischen Laubblätter und Blüten können roh, überbrüht oder eingelegt gegessen werden. Über Salate gestreut ergänzen sie ihn mit Farbe und Duft. Auch alkoholische Zubereitungsformen sind seit dem Mittelalter bekannt.

Aus den frischen oder getrockneten Blättern brüht man Kräutertee auf. Aus den oberirdischen Pflanzenteilen wird ein ätherisches Öl, das Salbeiöl, gewonnen. Das Salbeiöl wird beispielsweise verwendet um Eiscreme, Süßigkeiten und Gebäck zu aromatisieren. Wenn man die Blattoberseite über die Zähne und das Zahnfleisch reibt, sind sie optimal gereinigt; wobei die Sorten mit purpurfarbenen Laubblättern bessere Ergebnisse bringen, da diese Blätter zäher sind. Das ätherische Salbeiöl wird auch in der Parfümherstellung verwendet, und in Haarwaschmitteln soll es besonders gut für dunkles Haar sein. Pflanzenteile des Echten Salbeis werden als „Kompostaktivator“, meist gemeinsam mit Pflanzenteilen anderer Pflanzenarten, verwendet, damit die bakterielle Aktivität erhöht wird, um den Kompostiervorgang zu beschleunigen.
Es wird behauptet, lebende oder getrocknete Pflanzen würden Insekten vertreiben. Das ist auch der Grund, warum man manchmal Echten Salbei zwischen Kohl und Möhren pflanzt. Früher wurde der Echte Salbei in Räumen verteilt, oder es wurde damit geräuchert, um sie zu desinfizieren. Als Räuchermittel wurden dabei vor allem die getrockneten Salbeiblätter verwendet.
Besonders von zwei Salvia-Arten werden die Klausen (Eine Klausenfrucht ist eine spezielle Form der Zerfallfrucht eine Bruchfrucht, die vor allem bei den Pflanzenfamilien der Lippenblütler (Lamiaceae) und Raublattgewächse (Boraginaceae) vorkommt. Sie zerfällt zur Reife durch Spaltung echter und zerbrechen falscher Scheidewände in meistens einsamige Teilfrüchte, die Klausen (Nüsschen). Die Anzahl der Klausen beträgt daher stets ein Mehrfaches der Fruchtblattzahl.), oft als „Samen“ bezeichnet, unter dem Namen Chia gegessen. Dies sind hauptsächlich der winterannuelle Kalifornische Chia (Salvia columbariae) und der sommerannuelle Mexikanische Chia (Salvia hispanica).

Die Kalifornische Chia (Salvia columbariae) wird vielseitig genutzt: Die Klausen werden roh oder gegart gegessen. Meist werden die Klausen zu Mehl gemahlen. Das nussig schmeckende Mehl wird entweder als sogenannte Piñole gegessen, zu dunklen Kuchen oder Broten gebacken. Das Chia-Mehl wird auch mit Mais-Mehl gemischt zu Brei oder gemischt mit Weizen-Mehl zu Schleimsuppe gekocht. Die Klausen sind reich an Niacin, Thiamin, Zink, Calcium sowie Mangan. Die Klausen besitzen einen hohen Nährwert und sind eine gute Quelle für Proteine sowie leicht verdauliche Fette. Gekeimte Klausen (Keimsprossen) können auf Salate und Sandwiches geben werden. Wenn die Klausen in kaltem Wasser eingeweicht werden, erhält man ein Erfrischungsgetränk, das von spanischsprachigen Amerikanern „chia fresca“ genannt wird. Wenn die Klausen geröstet und danach zu Mehl gemahlen, das mit Wasser gemischt wird, erhält man reichlich gelatineartige Masse, die wohlschmeckend und nährstoffreich ist. Die Klausen wurden dazu verwendet, Alkalisalze aus Wasser zu entfernen, um es trinkbar zu machen. Als Ersatz für Echten Salbei (Salvia officinalis) werden manchmal die Laubblätter als Gewürz verwendet. Die medizinischen Wirkungen wurden untersucht. Pflanzenteile von Salvia columbariae wirken desinfizierend.

Die Mexikanische Chia (Salvia hispanica) wird auch sehr vielseitig genutzt: Wenn man die Klausen in Wasser einweicht, erhält man eine gelatineartige Masse, die mit Fruchtsaft vermischt erfrischende Getränke ergibt. Aus den gelierten Klausen können Schleimsuppe oder Pudding gekocht werden. Die gekeimten Klausen (Keimsprossen) werden beispielsweise in Salaten, Sandwiches, Suppen und Eintöpfen gegessen. Die Klausen können zu Mehl gemahlen werden, aus dem, meist mit Getreidemehl gemischt, beispielsweise Brot, Kekse und Kuchen gebacken wird. Die Klausen sind eine gute Quelle für Proteine sowie leicht verdauliche Fette.

Echter Salbei (Salvia officinalis) ist schon seit langem als pflanzliches Mittel gegen Heiserkeit, Halsschmerzen und Zahnfleischentzündungen bekannt. Für diese Effekte ist wohl das Zusammenspiel verschiedener Inhaltsstoffe verantwortlich. So bewirkt das ätherische Öl, dass sich Krankheitserreger nicht weiter vermehren können.

Die in den Blättern enthaltenen Lamiaceengerbstoffe ziehen gewissermaßen die Schleimhaut in Mund und Rachen zusammen. Dadurch wird diese erstens undurchlässiger für Viren und Bakterien, zweitens beruhigt sich die gereizte Schleimhautoberfläche. Drittens verschließen sich kleine Wunden im Zahnfleisch besser.

Salbeitee können Erkältete trinken oder als Gurgellösung verwenden. Bei entzündetem Zahnfleisch gibt es spezielle Lösungen, die der Patient – verdünnt – auf die betreffende Stelle tupfen oder mit denen er den Mund ausspülen kann.

In höherer Dosierung kann Salbei gegen übermäßiges Schwitzen helfen. Wahrscheinlich spielt das ätherische Öl, ebenso wie die Gerbstoffe, dabei eine Rolle. Wichtig: Wer immer wieder heftig schwitzt – auch nachts und in Ruhephasen – sollte dies von einem Arzt abklären lassen. Der kann auch entscheiden, ob sich Salbei eignet oder eher ein anderes Mittel infrage kommt.

Salbeiöl sollten Sie nicht unverdünnt anwenden. Dies kann Haut und Schleimhaut stark reizen. Geben Sie stattdessen wenige Tropfen in ein Glas Wasser, um zum Beispiel den Mund zu spülen. Lassen Sie sich zur Anwendung in einer Apotheke beraten.

Verwenden Sie Salbei am besten nur für kurze Zeit – etwa, so lange Sie erkältet sind und Halsschmerzen haben. Von einem längerfristigen Einsatz raten Experten aufgrund des Thujon-Gehalts ab. Thujon kann – wenn es in zu großen Mengen aufgenommen wird – Vergiftungserscheinungen hervorrufen.

Für Kleinkinder, Schwangere und Stillende empfiehlt sich die Heilpflanze nicht. Mütter, die abstillen möchten, dürfen dagegen schon Salbeitee trinken. Denn nach traditionellem Verständnis soll der Tee die Milchbildung vermindern.

Heilpflanzen, die ätherische Öle enthalten, dürfen bei Säuglingen und Kleinkindern nicht im Bereich von Nase und Mund angewendet werden, da dies bei den Kleinen Atemnot auslösen kann. Dies gilt insbesondere, wenn im Öl die Substanzen Kampfer oder Menthol vorkommen.

Auch Menschen, die an Asthma leiden, müssen vorab mit dem Arzt abklären, ob sie entsprechende Mittel einnehmen dürfen. Inhalieren mit ätherischen Ölen ist für sie tabu, da dies einen Asthmaanfall auslösen kann.

 

Quellen:
Wikipedia, https://www.apotheken-umschau.de/heilpflanzen-lexikon,